Fernglas 20x50
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Fernglas 20×50: Was die 20-fache Vergrößerung bei der Beobachtung wirklich bewirkt
Eine 20-fache Vergrößerung vergrößert das Bild um das Zwanzigfache. Auf dem Papier ist das spektakulär: Ein 1 km entfernter Kirchturm erscheint, als stünde er 50 Meter entfernt. In der Praxis bringt diese Vergrößerungsstufe jedoch eine Einschränkung mit sich, die in den Produktbeschreibungen oft verschwiegen wird. Bei 20-facher Vergrößerung wird auch das geringste Zittern der Hand um das Zwanzigfache verstärkt. Aus der Hand gehalten, bewegt sich das Bild ständig und ermüdet das Auge nach wenigen Minuten. Das ist das Erste, was man wissen sollte, bevor man ein Fernglas 20×50 kauft: Ab einer Vergrößerung von 10 bis 12-fach ist eine Stütze erforderlich, um die Leistung wirklich nutzen zu können.
Warum sollte man bei einem 20×50-Fernglas
ein Stativ oder eine stabile Stütze vorsehen?
Die meisten 20×50-Ferngläser der gehobenen Klasse verfügen über ein Gewinde oder einen Adapter, mit dem sie auf einem Standard-Fotostativ befestigt werden können. Dies ist kein Komfortzubehör, sondern die Voraussetzung, um die feinen Details zu erkennen, die die Vergrößerung verspricht. Auf einem Stativ, einem Geländer oder sogar einer auf der Motorhaube eines Autos abgestützten Tasche platziert, enthüllen diese Ferngläser Mondkrater, die Ringe des Saturn bei klarer Nacht oder die Ringe eines in 300 Metern Höhe sitzenden Raubvogels. Auf Armeslänge gehalten zeigen sie vor allem, wie sehr Ihr Puls die Landschaft zum Vibrieren bringt. Wenn Sie ein 100 % mobiles und reaktionsschnelles Gerät suchen, schauen Sie sich lieber unsere Ferngläser 10×42 an, die für die Beobachtung aus der Hand konzipiert sind.
Austrittspupille von 2,5 mm: die eigentliche Grenze des 20×50-Fernglases bei schlechten Lichtverhältnissen
Der Objektivdurchmesser von 50 mm fängt viel Licht ein, aber man muss diesen Wert durch die Vergrößerung dividieren, um die Austrittspupille zu erhalten: 50 ÷ 20 = 2,5 mm. Dies ist der tatsächliche Durchmesser des Lichtstrahls, der in Ihr Auge eintritt. Mitten in der Nacht erweitert sich die menschliche Pupille bei einem jungen Erwachsenen auf 5 bis 7 mm. Eine Austrittspupille von 2,5 mm nutzt daher nur einen Bruchteil dieser Öffnung: Das Bild bleibt zwar brauchbar, ist aber deutlich weniger hell als bei einem 10×50-Fernglas (5 mm Austrittspupille). Fazit zur Verwendung: Das Fernglas 20×50 eignet sich hervorragend bei Tag und in der Dämmerung für die Beobachtung von Landschaften und dem Mond, ist jedoch nicht das Mittel der Wahl für den tiefen Himmel. Um eine Sonnenfinsternis zu verfolgen, ein entferntes Schild zu lesen oder einen Berggipfel im Detail zu betrachten, ist es genau das Richtige.
Das richtige 20×50-Fernglas je nach Verwendungszweck auswählen
Das Sichtfeld bei 20-facher Vergrößerung ist mechanisch begrenzt, oft in der Größenordnung von 50 bis 60 Metern bei einer Entfernung von 1.000 Metern. Einen schnell fliegenden Vogel zu verfolgen, wird schwierig: Man verliert das Motiv schnell aus den Augen. Bei einem ruhenden oder langsamen Motiv hingegen – einem Reh am Waldrand, einem Boot auf hoher See, dem Mond – ist das enge Sichtfeld kein Nachteil. Achten Sie auch auf die Linsenbeschichtung: Eine Mehrfachbeschichtung (Fully Multi-Coated) reduziert interne Reflexionen und bewahrt den Kontrast, während eine einfache Beschichtung das Bild bei Gegenlicht milchig erscheinen lässt.
Unsere 20×50-Fernglasmodelle ab Lager lieferbar
- Professionelle Militärferngläser 20×50 – verstärktes Gehäuse, integrierter Stativadapter
- Vogelbeobachtungsfernglas 20×50 — für die Pirsch und weit entfernte Motive
- Monokular 20×50 — kompakt, passt in jede Tasche zur Ortung
- Leistungsstarkes Militärfernglas 20×50 — für den Einsatz im Gelände und auf große Entfernungen
Was die Ausführungen angeht, sind je nach Modell Schwarz, Grün und Blau erhältlich. Alle unsere Ferngläser 20×50 werden versandkostenfrei und innerhalb weniger Tage versandt. Um die Vergrößerungen und Durchmesser vor Ihrer Entscheidung zu vergleichen, stöbern Sie in unserem gesamten Fernglas-Sortiment: Die richtige Kombination aus Vergrößerung und Lichtstärke hängt in erster Linie davon ab, was Sie beobachten und zu welcher Tageszeit.



