Fernglas 8x32
Alle 2 Ergebnisse werden angezeigt
Fernglas 8×32: Der Kompromiss zwischen Gewicht und Lichtstärke für die Beobachtung im Gelände
Das 8×32 ist das Fernglas, das die meisten Vogelbeobachter empfehlen, die viel zu Fuß unterwegs sind. Die Zahl 8 gibt die Vergrößerung an, die 32 den Objektivdurchmesser in Millimetern. Aus diesem Verhältnis ergibt sich eine konkrete Angabe: Die Austrittspupille misst 4 mm (32 geteilt durch 8). Bei Tageslicht verengt sich die Pupille Ihres Auges auf etwa 2 bis 3 mm, daher reichen diese 4 mm völlig aus und das Bild bleibt perfekt nutzbar. In der Dämmerung zeigt sich der Unterschied zu einem 8×42, wenn sich das menschliche Auge auf bis zu 5 oder 6 mm öffnet.
Ein weiterer Vorteil dieses Formats liegt im Gewicht. Ein 8×32-Dachkantfernglas wiegt in der Regel zwischen 450 und 600 g, ein vergleichbares 8×42-Modell hingegen 700 bis 850 g. Bei einer Tageswanderung oder einem längeren Ansitz machen diese 250 g einen echten Unterschied im Komfort, vor allem, wenn das Fernglas sechs Stunden lang um den Hals hängt. Dieses Format wählen diejenigen, die Wert auf Mobilität legen, ohne auf ein 8×25-Taschenfernglas zurückzugreifen, dessen Austrittspupille von 3 mm das Auge auf Dauer ermüdet.
Wann sollte man ein 8×32-Fernglas einer anderen Vergrößerung vorziehen?
Die 8-fache Vergrößerung bietet ein breiteres Sichtfeld als die 10-fache, oft in der Größenordnung von 130 bis 140 Metern bei einer Entfernung von 1000 Metern, gegenüber 110 bis 115 Metern bei 10-facher Vergrößerung. Konkret finden Sie einen Vogel, der sich im Laubwerk bewegt, schneller wieder, und das Bild wackelt weniger, wenn Sie das Fernglas freihändig halten. Die Faustregel lautet: Ab einer 10-fachen Vergrößerung ist ein Stativ oder eine Stütze zur Stabilisierung fast unverzichtbar. Bei 8-facher Vergrößerung kann man im Stehen beobachten, ohne störendes Verwackeln.
Für die Pirschjagd, die Beobachtung von Wildtieren im Wald oder die Verfolgung von Vögeln am Waldrand ist das 8×32-Fernglas genau das Richtige. Für die Berge, die Küste oder jedes offene Gelände, in dem Sie Details aus großer Entfernung suchen, bietet ein Fernglas 10×42 aus unserem Lagerbestand bietet Ihnen mehr Reichweite und Lichtstärke, allerdings auf Kosten eines höheren Gewichts.
Technische Kriterien, die Sie vor dem Kauf prüfen sollten
- Prismatyp: Ein Dachkantprisma sorgt für ein kompaktes, gerades Gehäuse, ein Porroprisma bietet bei gleichem Preis ein besseres Relief, ist jedoch sperriger.
- Prismenmaterial: BaK-4 lässt am Bildrand mehr Licht durch als BK-7, das Bild bleibt bis zu den Rändern rund und scharf.
- Optische Beschichtungen: Achten Sie auf vollständig mehrfachvergütet auf allen Oberflächen, denn dies reduziert Reflexionen und sorgt für guten Kontrast bei Gegenlicht.
- Minimale Fokussierentfernung: Unter 2 Metern können Sie auch Schmetterlinge und Libellen aus nächster Nähe beobachten.
- Wasserdichtigkeit: Eine Stickstofffüllung verhindert das Beschlagen im Inneren bei Temperaturschwankungen.
Die verfügbaren Farben in unserer 8×32-Fernglaskollektion
Die Farbe hat keinen Einfluss auf die Optik, spielt aber in der Praxis eine Rolle. Schwarz und Grün sind nach wie vor die unauffälligsten Farben für die Pirsch und die Jagd, wo ein heller Lichtreflex das Tier verscheuchen kann. Blau, Rot oder Grau eignen sich eher für Wanderungen oder Reisen, wo die Sichtbarkeit kein Problem darstellt. Sie finden alle unsere Modelle, unabhängig von der Vergrößerung, in unserem kompletten Fernglas-Sortiment, vom kompakten Modell bis zum lichtstarken Großobjektiv.

